Logo

FDP Ortsverband Wedding

Fokus Iran - Saba Farzan über den Iran

Saba Farzan in der österreichischen Zeitung "Der Standart"

Zeit, die Samthandschuhe auszuziehen

Barack Obama hat eine neue Ära in den Beziehungen der USA zum Iran versprochen - Nach seinem ersten Regierungsjahr kann er heute aber nur die Scherben seiner Initiativen aufsammeln. Mehr dazu

The West's Betrayal of Iran von Saba Farzan im Wall Street Journal

Europe's 'dialogue' with the mullahs is just camouflage to cover up the trade and appeasement.

This Sunday, Iran's freedom movement has reached a new dimension. At demonstrations throughout the country, the brave people of Iran chanted: "Yazid will be overthrown, this will be the month of blood," referring to the caliph who killed the founder of Shiite belief, Imam Hossein. Yazid is of course a thinly-veiled code for the Supreme Leader Ali Khamenei.

The Iranian people know that liberty has its price and they are willing to pay it to make a free and democratic Iran possible. The response of the "international community," though, has been shameful. Mehr dazu

"Jetzt, wo wir vereint sind, wovor sollen wir dann Angst haben?" - ein Kommentar von Saba Farzan in der Taz

Neue Dimension in Teheran

Die Protestbewegung in Iran hat eine neue Dimension erreicht. An Aschura, dem traditionellen schiitischen Trauerfest, haben die Iraner ihre Trauer und Wut auf das Regime gerichtet. Ganz Teheran ist voll von Demonstranten, und der Protest beschränkt sich nicht auf die Hauptstadt. Auch in Isfahan, Schiras, Ardabil und Nadschaf Abad sind die Menschen auf den Straßen. Ihre Anzahl geht in die Millionen. Mehr dazu

Saba Farzan im Tagesspiegel: "Ein Volk trauert - und wehrt sich"

Protestprozession im Iran: Die iranische Autorin Saba Farzan kommentiert die Beisetzung von Großajatollah Montazeri.

In den frühen Morgenstunden des 21. Dezember wurde Großajatollah Hossein Ali Montazeri beigesetzt. Für die iranische Protestbewegung bedeutet der Tod des einflussreichen Klerikers keineswegs Resignation. Als in der Nacht zum Sonntag bekannt wurde, dass der hochrangige Geistliche nach langer Krankheit verstorben war, versammelten sich spontan Menschenmengen auf dem Mohseni Platz im Norden Teherans. Dabei riefen sie: „Montazeri, Montazeri, endlich bist du in der Freiheit angekommen. Wir werden deinen Weg vollenden.“ Mehr dazu

Panikattacke

Kommentar von Saba Farzan in der Jüdischen Allgemeinen

Das Atom-Theater geht weiter. Die Ankündigung der Islamischen Republik, zehn weitere Nuklearanlagen bauen zu wollen, kommt für Kenner der iranischen
Verhältnisse nicht überraschend. Die Paranoia und Panik der Staatsführung in Teheran ist allseits bekannt. Diese Irrationalität des Präsidenten Ahmadinedschad und des Wächterrats sollte nun endlich auch im Westen wahrgenommen
werden. Mehr dazu

Politiker sollten Popkünstlern folgen - Gastkommentar von Saba Farzan (Die Presse)

Wie die westlichen Demokratien den friedlichen Freiheitskampf der Iraner moralisch unterstützen können.

Viele Politiker, Experten, Journalisten und interessierte Bürger in Österreich und ganz Europa fragten sich in den vergangenen Wochen: Was ist eigentlich aus der Protestbewegung in Iran geworden? Nun, sie ist immer wieder seit diesem Juni auf die Straßen Irans zurückgekehrt. Auf beeindruckende Art geschah dies gerade wieder am 4. November, als die Iraner eindeutig bewiesen, dass sie Amerika nicht als Feindbild betrachten. Und so geschah es auch am 18. September, als die iranischen Menschen ohne Zweifel demonstrierten, dass sie nicht antisemitisch sind. Parallel zu den Demonstrationen auf der Straße hat der iranische Widerstand auch auf andere Formen des Protestes zurückgegriffen und neue Wege kreiert.

Die Kreativität der Protestler kennt dabei keine Grenzen.
Mehr dazu

Für Obama ist es an der Zeit, sich für die richtige Seite zu entscheiden

Geliebter Satan - von Saba Farzan auf taz.de

Saba Farzan
Saba Farzan
Vor genau drei Jahrzehnten nahm die jüngere iranische Geschichte eine verheerende Wendung. Am Morgen des 4. November 1979 reihten sich mehrere hundert "Studenten" in die Schlange vor der Konsularabteilung der US-Botschaft in Teheran, um ihren Plan einer Besetzung der diplomatischen Vertretung in die Tat umzusetzen. 444 Tage sollte die Geiselnahme dauern, die sich für über 60 Diplomaten zu einem Martyrium mit Schlägen und Scheinerschießungen auswuchs. Als Barack Obama im November 2008 zum ersten afroamerikanischen Präsidenten der USA gewählt wurde, rühmte sich die Islamische Republik, man habe während der Geiselnahme schon nach wenigen Tagen alle afroamerikanischen und weiblichen Mitarbeiter freigelassen - aufgrund der Sympathie für unterdrückte Minderheiten und der "speziellen Rolle der Frau im Islam". Als ob es ein humanitärer Akt gewesen wäre, sie nicht wie die verbliebenen 53 Diplomaten fast anderthalb Jahre lang als Geiseln zu halten. Mehr dazu

Die Iraner brauchen den Nobelpreis, nicht Obama

Der US-Präsident strebt keinen Regimewechsel in Teheran mehr an - dabei sollte der Friedensnobelpreis für ihn Ansporn sein - von Saba Farzan im Tagesspiegel vom 29.10.2009

Die Entscheidung, den Friedensnobelpreis in diesem Jahr an US-Präsident Barack Obama zu vergeben, wirft einige Fragen auf – gerade im Zusammenhang mit dem Iran und seiner Atompolitik. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist Obama nicht der erste amerikanische Präsident, der mit dem Iran verhandeln will. Seit der Gründung der Islamischen Republik hat bisher jeder US-Präsident versucht, das Regime in Teheran einzubinden. Und die Geschichte zeigt, dass bisher auch jeder Präsident mit seinem Dialogangebot an der fanatischen Verbohrtheit der Mullahs gescheitert ist. Obama ist zudem nicht der erste US-Präsident, der dem Iran mit einer Geste des Respekts gegenübertreten möchte. Die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright hatte sich im Jahr 2000 öffentlich für den von der CIA gesteuerten Sturz des früheren Ministerpräsidenten Mossadegh entschuldigt. Mehr dazu

Mit Gucci und Goethe

Junge Iraner wollen so wahrgenommen werden, wie sie sind: klug, aufstrebend und friedfertig - von Saba Farzan

Die junge iranische Generation erlebt, dass der Iran allgegenwärtig in den Medien präsent ist. In diese Medienpräsenz sind die jungen Iraner hineingeboren. Dabei widerfahren ihnen zwei extreme Wahrnehmungen. Die einen verharmlosen in beispiellos naiver Art die Islamische Republik und bezeichnen sie als „nicht klassische Diktatur“ und die anderen vorverurteilen jeden Iraner und glauben, diese hätten „den Terrorismus in ihrer DNA“. Mehr dazu

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt

Warum jetzt die Weichen für eine neue Iranpolitik gestellt werden müssen - von Saba Farzan

Wenn die internationale Staatengemeinschaft ein erneutes Zeichen des ungebrochenen Widerstands im Iran gebraucht hat, so hat sie dies am vergangenen Freitag eindeutig erhalten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Islamischen Republik hat sich der Al-Quds-Tag (der Internationale Jerusalemtag, der ein gesetzlicher Feiertag im Iran ist) zum schlimmsten Albtraum des Teheraner Regimes entwickelt. Die iranischen Protestler haben mit der Parole „Nicht Gaza, nicht Libanon – mein Leben für Iran“ noch einmal herausragend demonstriert, dass seit diesem Sommer 2009 eine grüne Bewegung ins Leben getreten ist, die das Fundament der Islamischen Republik gewaltig erschüttert. Mehr dazu

Vor aller Augen

SANKTIONEN Der Westen muss endlich erkennen, wie gefährlich und brutal das Regime in Teheran tatsächlich ist - von Saba Farzan

Seit 30 Jahren werden in der Islamischen Republik Iran unschuldige Menschen willkürlich inhaftiert,
gefoltert, vergewaltigt und hingerichtet. Bisher hat die Weltgemeinschaft das allerdings aus verschiedenen Gründen nicht zur Kenntnis genommen. Doch spätestens seit dem 12. Juni gibt es
keine Ausrede mehr, die Augen vor der
Realität in Iran zu verschließen.

Saba Farzan, Soziologin und Mitglied des OV Weddings, schreibt über den Iran

Beten für den Wandel

Ein Land im Ausnahmezustand: Warum dieser Freitag für den Machtkampf im Iran entscheidend sein kann. Mehr dazu

Wer die Entwicklungen im Iran verstehen will, kommt an der Geschichte nicht vorbei

Persiens historisches Jahr - ein Kommentar von Saba Farzan

Das Jahr 2009 ist für den Iran von historischer Bedeutung. Nicht nur, weil der Widerstand in der iranischen Gesellschaft pünktlich zum 30. Geburtstag der islamischen Revolution offen ausgebrochen ist, sondern auch noch genau 100 Jahre nach der konstitutionellen Revolution. Iranische Historiker bezeichnen die gegenwärtige Freiheitsbewegung deshalb auch bereits als die zweite konstitutionelle Revolution.

Mehr dazu

Mann ohne Mut

Die Welt hat aufgehorcht, als Irans Ex-Präsident Chatami unlängst ein Referendum forderte. Doch unter den Iranern zählt der verhinderte Reformer nicht mehr viel. Mehr dazu

Zur Sonne, zur Freiheit

Iran Langsam erholt sich die Arbeiterbewegung von Terror und Ausgrenzung. Der Kampf um freie Gewerkschaften bedroht das Regime. Mehr dazu